Konzeption

Mobile Seniorenbetreuung

 

Regina Titz

als Leistungserbringerin für Niedrigschwellige Hilfe- und

Betreuungsangebote für Pflegebedürftige nach den Richtlinien des Landes

Nordrhein-Westfalen vom 22. Juli 2003

 

Konzeption

 

  1. Name

Der Leistungserbringer führt den Namen „Mobile Seniorenbetreuung Regina Titz “

 

2. Personenkreis

 

Betreut werden Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, Menschen mit Behinderungund generell hilfebedürftige Menschen die in ihrer eigenen Wohnung leben. Die betreuten Personen arbeiten ihren Fähigkeiten entsprechend an den vereinbarten Zielen mit.

 

3. Betreuungsziele, Intensität der Betreuung

 

Mobile Seniorenbetreuung ist ein gemeindeintegriertes Hilfe - und Betreuungsangebot. Es soll Menschen mit einer demenziellen Erkrankung oder mit einer ähnlichen Erkrankung (Nutzer) Hilfe zur Selbsthilfe bieten, und den Verbleib in der eigenen Wohnung sichern. Ziele sind die Selbständigkeit in der eigenen Wohnung und Ausgleich der Nachteile, die durch die Erkrankung entstehen. Inhalte und zeitliche Intensität der Betreuung richten sich nach dem aktuellen individuellen Bedarf der zu betreuenden Person und sind im Hilfeplan vereinbart. Für den Krisenfall besteht innerhalb der Dienstzeiten die Möglichkeit der Intervention. Die Nutzerin/der Nutzer erhält vom Leistungserbringer zu diesem Zweck eine Telefonnummer unter welcher für Notfälle der Leistungserbringer zu erreichen ist. Diese entscheidet dann, welche Maßnahme zu treffen ist:

 

  • telefonische Krisenintervention

  • persönliche Krisenintervention

  • Verständigung anderer Helfer (Polizei, Feuerwehr, Notarzt, Stadtwerke).

  • Vermittlung an Dritte (Person aus dem Umfeld, Arzt, Andere Anlaufstelle)

 

Inhalte der Betreuungsarbeit können sein:

 

      • Fähigkeit zur Selbstversorgung (Zubereitung von Mahlzeiten, Haushaltsführung, Körper- und Gesundheitspflege),

      • Fähigkeit zum planvollen Reagieren in ungewohnten Situationen oder in Notfällen,

      • Fähigkeit zur Erledigung behördlicher Angelegenheiten,

      • Hilfe Beratung bei der Antragstellung zur Einrichtung einer gesetzlichen Bestreuung

      • Kontakte zu pflegen zu knüpfen,

      • Fähigkeit in einer Partnerschaft oder Gemeinschaft zu leben,

      • Fähigkeit zu einer eigenständigen, möglichst aktiven Freizeitgestaltung,

      • Fähigkeit mit der eigenen Krankheit umzugehen.

Die Einzelbetreuung kann bei Bedarf einen ganzen Tag bzw. eine ganze Nacht oder auch darüber hinaus andauern. Dies muß vorher mit der Leistungerbringerin vereinbart werden.

 

  1. Aufnahmeverfahren

 

Der Hilfebedürftige Mensch und/oder sein gesetzlicher Vertreter oder die bevollmächtigte Person beauftragt den Leistungserbringer mit der Erbringung von Betreuungsleistungen und schließt mit ihr einen Betreuungsvereinbarung ab. Auf Wunsch berät der Leistungserbringer den Nutzer/Nutzerin zur Beantragung einer Pflegestufe, falls noch nicht bewilligt. Der Hilfebedürftige Mensch und/oder sein gesetzlicher Vertreter oder die bevollmächtigte Person wirken mit bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen für das Antragsverfahren zur Einrichtung einer Pflegestufe mit. Auf die Zuständigkeiten der örtlichen Pflegekassen, und der örtliche Pflegedienste wird hingewiesen.

 

5. Betreuungspersonal

 

Zur Sicherstellung einer regelmäßigen und bedarfsorientierten Betreuung kann der Leistungserbringer mit geeignetem Fachpersonal zusammenarbeiten, welches die Hilfestellung und Betreuung der Nutzer wahrnimmt, oder er führt die Betreuungsarbeit selbst. Fachpersonal sind Pflegefachkräfte, Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen/ Sozialpädagogen, Erzieher/innen,Heilerziehungspfleger/innen, und Ergotherapeutinnen/Ergotherapeuten, Heilpädagoginnen/Heilpädagogen oder sonstiges Fachpersonal.

 

6. Selbstverpflichtung

 

Der Leistungserbringer verpflichtet sich, der zuständigen Behörde jeweils bis 31.

März einen standardisierten Formularmäßigen Tätigkeitsbericht für das

vorangegangene Kalenderjahr vorzulegen, der insbesondere Auskunft über die Zahl

und die Art der übernommenen Betreuungen sowie über die eingesetzten haupt- und

ehrenamtlichen Kräfte gibt.

Der Leistungserbringer verpflichtet sich weiter, der zuständigen Behörde jederzeit die

erbetenen Auskünfte im Zusammenhang mit dem Verfahren zur Anerkennung und

ihrer Aufrechterhaltung zu erteilen.

 

7. Räumliche Bedingungen

 

Die Wohnungen der betreuten Nutzer liegen im Kreis Kleve.

 

8. Qualitätssicherung

 

Alle zwei Monate führt der Leistungserbringer ein mindestens 1-stündiges Treffen mit einem erfahrenen Fachmann in der Betreuungsarbeit durch. Das Arbeitstreffen dient dazu, die Qualität der Arbeit zu kontrollieren und stetig zu verbessern. Die Arbeit wird immer an den Bedürfnissen der Klienten ausgerichtet. (Vereinbarung siehe Anlage)

 

 

 

 

 

9. Kosten

 

Der Nutzer quittiert die vom Leistungsanbieter erbrachten Leistungen auf dem dafür vorgesehenen Formular. Der Kostensatz pro Stunde beträgt derzeit 25,00 Euro pro Stunde.

Die Erstattung der Kosten kann im Rahmen von Leistungen nach § 45 SGB XI erfolgen, sofern diese Leisungen bewilligt wurden , abrechnen.

 

 

10. Datenschutz

 

Der Leistungserbringer verpflichtet sich, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Daten der Nutzer vor zugriffen Dritter zu schützen. Im elektronischen Schriftverkehr werden die Namen der Nutzer verschlüsselt. Elektronische Dokumente werden mit Kennwort gegen unbefugtes Öffnen gesichert. Speichermedien, auf denen die Namen der der Nutzer ohne Kennwort gespeichert sind, werden selbst durch Vergabe eines Kennwortes oder mit einer Sicherungssoftware gegen unbefugtes Öffnen sensibler Dateien gesichert.

 

 

11. Vernetzung

Der Leistungserbringer arbeitet zum Wohle der Nutzer mit geeigneten Anbietern, Helfern und Institutionen zusammen. Ziel ist es, den Nutzern den Verbleib in der eigenen Wohnung so lange wie möglich zu ermöglichen. In folgenden Bereichen soll die Kooperation stattfinden:

- Gesundheitspflege: Kooperation mit den örtlichen Pflegediesnten, Ärzten und Psychiatern, wenn möglich auch Entwicklung einer koordinierten Vorgehensweise zum Wohle der Klienten.

 

Adressverzeichnis

http://www.demenz-service-nrw.de/angebot/47574/4959.html?print=pdf

 

Wir haben eine neue Telefonnr. 02821/9738268